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Hängende Köpfe und ratlose Gesichter gab es nach der 0:2-Heimniederlage des SV Lauterhofen am Samstag in der Landesliga Nordost. Die DJK Ammerthal hat im dritten Spiel der Saison den Lauterhofenern die dritte Niederlage beigebracht. Damit haben sie sich auf den ersten Tabellenplatz und die Lauteracher auf den letzten geschossen.
Erschwerend kommt hinzu, dass Schiedsrichter Kai Hoffmann nach Abpfiff des Spiels Lauterhofens Torhüter eine Rote Karte gab. Christoph Ortner ließ sich zu einer Äußerung hinreißen, die dem Schiedsrichter offenbar nicht passte. Sollte hieraus eine Sperre resultieren, hätten die Gelb-schwarzen ein ernstes Torhüterproblem im nächsten Spiel.
Mehr Spielanteile für Ammerthal
So leicht, wie es das Ergebnis vermuten lässt, haben es die Hausherren dem erwartet starken Gegner nicht gemacht. In der 15. Minute scheiterte zwar Johannes Gottschalk am Ammerthaler Torhüter, dennoch hatten die Gäste wesentlich mehr Spielanteile und auch mehr Torchancen.
Yaroslav Vlasenko und Daniel Gömmel verfehlten in der 19., 21. und 29. Minute, ehe Noah Pirner in der 30. zum 1:0 für Ammerthal einschoss. Torhüter Christoph Ortner konnte einen abgefälschten Schuss noch halten, gegen den Nachschuss war er jedoch machtlos.
Die Lauterhofener Abwehr stand kompakt, die Gäste spielten teils minutenlang an der Mittellinie den Ball hin und her, bis sie Anspielstationen in Tornähe fanden. Die Lauterhofener dagegen setzten auf lange Bälle und schnelles Spiel in die gegnerische Hälfte.
Lauterhofen mit wenig Torgefahr
In der 36. Minute schoss Fabio Pirner frei vor Torhüter Ortner weit links am Tor vorbei. Glück auch zwei Minuten später: Den von Dennis Weidner quer am SVL-Tor vorbei geschossenen Ball verfehlten sowohl Manuel Mutove als auch Martin Popp. Die Lauterhofener kamen nur selten in den Strafraum der Gäste – und dann auch noch wenig torgefährlich.
Wie verwandelt kam die Elf von Gerd Klaus dann aus der Halbzeit. Mit Druck und Schnelligkeit spielten sie in der Hälfte der Ammerthaler. In der 46. Minute schoss Nils Henke direkt in die Arme von Torhüter Christopher Sommerer, ebenso wie zwei Minuten später Samuel Fernandes-Weinzierl.
Doch den Ammerthaler gelang es nach ungefähr zehn Minuten, die Schnelligkeit aus dem Spiel herauszunehmen. In der 55. Minute bekam Marco Wiedmann von der DJK nach einer Ecke einen Abpraller vor die Füße und schoss zum 2:0 ein. Trotz dieses Rückstands gaben die Lauterhofener nicht auf. Ab der 70. Minute begann sogar ein offener Schlagabtausch der Mannschaften.
Die Zuschauer sahen ein spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der 84. Minute konnte Torhüter Sommerer am Boden liegend den Schuss von Achim Meyer mit der Fußspitze abwehren, den Nachschuss hielt er.
Für den Sportlichen Leiter Jochen Pucknus vom SV Lauterhofen war es das erwartet schwere Spiel. Mit etwas Glück sei sogar noch ein Punkt drin gewesen. Auch er sieht die Mannschaft jetzt unter einem gewissen Druck, aber es sei erst der dritte Spieltag und die Mannschaft gebe sich mit Sicherheit nicht auf, das hätte sie noch nie getan.