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Mit einem 3:1-Sieg entschied die DJK Gebenbach das mit Spannung erwartete Oberpfalzderby in der Fußball Bayernliga Nord bei der DJK Ammerthal am Ende vor rund 900 Zuschauern klar für sich. Nur eine Halbzeit verdiente die Partie das Prädikat „Derby“ da war ordentlich Feuer drin mit vielen Zweikämpfen und zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Hier waren die Ammerthaler gegen die Spitzenmannschaft aus Gebenbach auch durchaus gleichwertig was sich im zweiten Durchgang aber gänzlich ändern sollte. Aber der Reihe nach: Bereits in der 2. Minute hätte Ammerthals Lucas Markert die Führung erzielen müssen, doch der Torjäger zeigte Nerven und vergab leichtfertig. Kurze Zeit später segelte ein Kopfball vom Gebenbacher Innenverteidiger Fabian Vogel haarscharf am langen Pfosten vorbei. Nach einem Musterangriff der Platzherren über Nikola Milovski und Daniel Gömmel sorgte schließlich in der 13. Minute Lucas Markert für die 1:0-Führung. Die Freude währte nicht lange, denn in der 20. Minute sorgte Ajala Alexis Jeanpaul mit einem traumhaften Freistoßtor in den Torwinkel für den 1:1-Ausgleich, keine Abwehrchance für DJK-Schlussmann Christopher Sommerer. Die Spielanteile bleiben weiter gleich verteilt, die Einheimischen waren bemüht den Ball in den eigenen Reihen zu halten, während die Elf von Trainer Dominic Rühl bei Balleroberung überwiegend schnell mit langen Bällen agierte. Glück hatte die Mannschaft von Trainer Tobias Rösl in der 27. und 42. Minute nachdem Andre Klahn zwei gute Kontermöglichkeiten liegen lies. Auf Ammerthaler Seite fehlte in einer flotten und hochintensiven ersten Halbzeit am Ende oftmals der letzte genaue Pass um nennenswerte Chancen zu kreieren. Die zweite Halbzeit erreichte nie und nimmer das Niveau der ersten 45 Minuten was ausschließlich an der dürftigen Darbietung der Einheimischen lag. Warum die Elf von Tobias Rösl nicht mehr an die Leistung vor der Pause anknüpfen konnte war durchaus verwunderlich. Es schien so als hätte der Mannschaft nach dem frühen Gegentor von Fabio Pirner nach Wiederbeginn einer den Stecker gezogen, was hier geboten wurde reichte zu keiner Phase mehr für die Ansprüche eines Derbycharakters. Den Ammerthalern fehlte beim Spiel in der Offensive das Durchsetzungsvermögen, zündende Ideen im Mittelfeld, zudem ein schnelles Umschaltspiel um den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Pech kam auch noch hinzu als Lucas Markert (51.) im Strafraum Elfmeterreif gefoult wurde und der Unparteiische großzügig weiterlaufen lies. Im direkten Gegenzug deutete er nach einem Foul von Sommerer an Klahn sofort auf den Punkt. Fabian Vogel nahm sich der Sache an und hämmerte den Elfer zum 1:3 in die Maschen. Wer glaubte Ammerthal gäbe nochmals Gas um das Blatt nochmals zu wenden sah sich getäuscht. Es waren weiter die Gäste die dem vierten Treffer näher waren als die Rösl-Elf dem Anschlusstreffer, sodass nur wenig Derbystimmung unter den zahlreichen Zuschauern aufkommen sollte. Gebenbach spulte die Schlussphase locker leicht runter und sicherte sich verdient drei Punkte. „Wir fanden zunächst gut ins Spiel und gingen auch in Führung. Ich denke schon das wir gegen diese ausgepuffte Mannschaft in den ersten 45 Minute sehr gut dagegengehalten haben. Meiner Meinung waren wir hier auch einen Tick besser unterwegs als der Gegner. Leider hat Gegenbach das Spiel durch drei Standartsituationen verdienter Maßen für sich entscheiden können“ sagte DJK-Trainer Tobias Rösl.